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Alles über Zahnimplantate

Wenn Zahnärzte gefragt werden was Implantate sind, kokettieren sie gerne mit der Erklärung, dass es sich um kleine Dübel handelt. Wenn dieses auch scherzhaft gemeint ist, so lassen sich aber durchaus Parallelen ziehen, denn ähnlich wie Dübel in eine Wand gesetzt werden um etwas zu befestigen, werden Zahnimplantate im Kieferknochen verankert. Allerdings handelt es sich im Gegensatz zu Dübel um winzige Schräubchen aus Titan, die zwischen 0,6 cm und 1,6 cm lang sind und einen Durchmesser von 2,9 mm bis 6 mm haben.

Vorteile von Implantaten

Durch Implantate hat sich die Welt der Zahnmedizin total geändert. Gingen früher Zähne verloren, so musste man sich mit Behelfslösungen zufrieden geben. So mussten zum Beispiel gesunde Zähne für eine Brücke beschliffen werden – was diesen nicht unbedingt dienlich war!  Nicht selten konnte man sich auch nur mit einer herausnehmbaren Prothese behelfen. Dieses gehört allerdings durch die Möglichkeit künstliche Zahnwurzeln in Form von Implantaten zu setzen, der Vergangenheit an. Nachbarzähne müssen nicht mehr beschliffen werden und selbst beim Verlust aller Zähne können Implantate eingesetzt werden. Darüber wird Zahnpatienten durch Implantate die Möglichkeit geboten ein völlig neues Lebensgefühl zu erlangen, denn mit Implantaten werden Prothesen überflüssig. Man kann ohne eine Beeinträchtigung sprechen und die Geschmacksnerven werden nicht mehr unangenehm beeinflusst, weil der Gaumen frei von Prothesenmaterial bleibt.

Auch unter ästhetischen Gesichtspunkten bieten Implantat-getragene Zähne sicherlich die anspruchsvollste Lösung. Dieses liegt u. a. daran, dass sie sich harmonisch in die Rest-Bezahnung einfügen, wie eigene Zähne aussehen und sich auch wie diese anfühlen. Darüber hinaus haben sie gegenüber herausnehmbaren Prothesen den Vorteil, dass sie absolut stabil sitzen und man mit ihnen frei sprechen kann. Da der Gaumen frei von Prothesenmaterial bleibt, werden auch die Geschmacksnerven nicht unangenehm beeinflusst. Der Rotwein schmeckt wieder wie Rotwein und auch ein geschmackvoll zubereitetes Essen kann wieder in vollen Zügen genossen werden.

Ihr Spezialist für Implantologie in Köln – Junkersdorf

Von unseren Patientinnen und Patienten, die sich für Implantate interessieren werden oft die nachfolgenden Fragen gestellt:

·     Eignen sich Implantate auch für Patienten mit Zahnprothesen?

Gerade für Menschen mit Zahnprothesen sind Implantate absolut empfehlenswert. Das liegt daran, dass bei Totalprothesen (die nach einem vollständigen Zahnverlust eingesetzt werden)  die Kaukraft des Kauorgans enorm sinkt. Bei älteren Menschen kann dieser Verlust sogar bis zu 20 Prozent (gemessen am ursprünglichen Wert) betragen. Die Folge einer verminderten Kaukraft ist ein schlecht verkleinertes Essen, das sowohl die Nahrungsaufnahme erschwert als auch den Verdauungstrakt belastet.  

  • Sind Zahnimplantationen auch nach einem Knochenabbau möglich?

Grundsätzlich sind Zahnimplantationen auch nach einem Knochenabbau möglich. Allerdings muss für eine Zahnimplantation noch eine Mindest-Knochensubstanz des Kiefers vorhanden sein. Hier gilt es also ggf. wieder ein ausreichendes Knochenfundament aufzubauen. Ein solches wird zumeist durch die Entnahme von Hüftknochentransplantaten erreicht. In unserer Zahnarztpraxis in Köln – Junkersdorf ist ein solche aufwändige Operationstechnik jedoch in den meisten Fällen nicht mehr notwendig, denn oft können wir mit unseren modernen Techniken Knochenersatzmaterial verwenden. Somit ist der Behandlungskomfort für unsere Patienten maximal, die Belastung durch das operative Einbringen der Implantate jedoch minimal.

  • Wie verläuft eine Zahnimplantation?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da sich der Behandlungsablauf von Fall zu Fall unterscheidet. Für alle unserer Patienten gilt jedoch gleichermaßen, dass vor einer Behandlung ein ausführliches Gespräch steht, denn die genaue Implantationsplanung –  unter Berücksichtigung der Wünsche unserer Patienten – ist für den Behandlungserfolg von elementarer Bedeutung. Innerhalb dieses Gespräches informieren wir auch ausführlich über einen individuellen Ablauf. Den Eingriff selbst führen wir unter lokaler Betäubung durch, auf Wunsch oder bei Angstpatienten bieten wir natürlich auch eine Narkose an.

Nach der Implantation braucht man ein wenig Geduld, denn das Implantat benötigt eine gewisse Zeit, um fest in den Knochen einzuwachsen. Diese liegt in der Regel bei 2 – 3 Monaten bei dem Unterkiefer und bei ca. 5 – 6 Monaten bei dem Oberkiefer. Damit sichergestellt ist, dass das Einwachsen ohne Probleme verläuft, werden die Implantate durch einen funktionellen provisorischen Zahnersatz (ohne Kaudruck) geschont. Ein solches empfehlen wir unseren Patienten vor allem dann, wenn die Implantate sichtbar sind. Befinden sich die Implantate hingegen in einem nicht sichtbaren Bereich wird unter Umständen für eine kurze eine kurze Zeit auf ein Provisorium verzichtet, um diese zu schonen.

  • Ist implantatgetragener Zahnersatz ästhetisch ansprechend?

Als eine auf Implantologie spezialisierte Zahnärztliche Praxis in Köln –  Junkersdorf ist es unser Anspruch, Ihnen neben einer komplikationslosen Behandlung auch einen qualitativ hochwertigen und ästhetisch ansprechenden Zahnersatz zu bieten. Diesen Anspruch auf Ästhetik sollten auch Sie sich selbst zu eigen machen, denn schöne Zähne hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Um ein anspruchsvolles ästhetisches Erscheinungsbild auch bei komplexen Situationen (zum Beispiel schwierige Zahnfleischverlauf) durchzusetzen, verfügen wir über eine Reihe entsprechender Therapiemaßnahmen. Auch haben wir die Möglichkeit, individuelle Abutments (Verankerungen zwischen Implantat und der sichtbaren Zahnkrone) in unserer Praxis herzustellen und so verlorengegangene Zähne natürlich und ästhetisch aussehend zu rekonstruieren.

  • Warum eine Implantation bei zahn.liebe durchführen lassen?

In unserer zentral gelegenen und gut erreichbaren Zahnarztpraxis in Köln – Junkersdorf bieten wir sowohl für Privatpatienten als auch für Kassenpatienten das gesamte Spektrum der modernen Zahnmedizin an – und dieses auf einem hohen zahnärztlichen Niveau. Einer unsere Schwerpunkte ist dabei das Gebiet der Implantologie. Hier kommt das große zahnärztliche Können unseres Zahnarztes, Herr Nary, zum Tragen, der neben einem zahnärztlichem Studium auch erfolgreich ein zusätzliches fünfsemestriges Studium als „MSc. Orale Chirurgie / Implantologie“ abgeschlossen hat. Der Master of Science Orale Chirurgie/ Implantologie bildet den zurzeit den höchsten akademischen Grad auf dem Gebiet der Implantologie. Um diesen Studium aufnehmen zu können, bedarf es neben einem  erfolgreich abgeschlossenen zahnmedizinischen Studium  auch eine entsprechende langjährige Erfahrung auf dem Fachgebiet der Implantologie sowie den Nachweis von zahlreichen dokumentierten eigenen Implantatfällen.