zahnliebe-eingang-1700×527

 

Amalgamsanierung in Köln – Junkersdorf

Auf kein Thema werden wir so häufig angesprochen wie auf die Bedenklichkeit von Amalgamfüllungen. Diese Frage ist absolut berechtigt, denn Amalgam wird in der jüngsten Zeit äußerst kontrovers diskutiert. Hierzu muss man wissen, dass  vor diesen Diskussionen Amalgam von allen Zahnärzten als Füllungsmaterial im Zahnbereich verwendet wurde. Dieses lag daran, weil es sich bei Amalgam um ein besonders widerstandsfähiges, lange haltbares und gleichzeitig kostengünstiges Material handelt. Nunmehr ist Amalgam jedoch aufgrund seines Quecksilbergehaltes in die Kritik geraten. Im nachfolgenden wird schnell deutlich, dass wir diese Kritik teilen und deswegen in unserer Zahnarztpraxis in Köln – Junkersdorf Amalgamsanierungen anbieten.

Die Gefährlichkeit von Amalgam

Amalgam ist eine Legierung mit einem hohen Quecksilberanteil sowie anderen Metallen wie Kupfer und Zinn. Diese Zusammensetzung ist zunächst einmal ungefährlich, jedoch kann das Quecksilber aus der Legierung frei gesetzt werden. Dieses erfolgt zumeist in Form von mit Quecksilber angereicherten Gasen, das hauptsächlich über kontaminierten Speichel geschluckt oder durch Einatmen über die Lunge in den Körper aufgenommen wird. Das geschluckte Quecksilber wird zu einem Teil wieder ausgeschieden, zum anderen Teil jedoch in den Nieren, der Leber oder im Fettgewebe eingelagert. Hier bleibt das Quecksilber mit einer Halbwertszeit von ca. zwanzig Jahren gespeichert. Durch diese hohe Halbwertszeit können allerdings Jahre vergehen, bis sich die ersten konkreten Vergiftungssymptome zeigen. Diese zeigen sich dann zumeist mit Kieferschmerzen, Schmerzen in Händen und Füssen, Schwindelgefühl, Herzrasen, Zittern der Hände sowie einem metallischer Geschmack im Mund. Allerdings reagieren manche Patienten bereits kurz nach einer vorgenommenen Amalgamfüllung. Ursache hierfür ist die  Wirkung einer auftretenden Spannung als elektrisches Störfeld, welches das Zentralnervensystem irritieren kann. Dies kann zu Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen und Unwohlsein führen.

Diskussionen um Amalgamfüllungen

Die ersten Zahnfüllungen aus Amalgam wurden bereits Anfang des 19. Jahrhunderts verwendet. Es dauerte aber nicht lange, bis die ersten Diskussionen darüber geführt wurden, ob Amalgam in den Zähnen gesundheitliche Schäden verursachen könne oder nicht. Während eine Gefährlichkeit für einige Länder mittlerweile Fakt ist (so sind zum Beispiel Amalgamfüllungen im Schweden und Norwegen nur noch eingeschränkt erlaubt bzw. verboten) kann man sich in Deutschland trotz einer EU-Empfehlung noch nicht über ein solches Verbot einigen. Nicht von ungefähr aber empfiehlt das Bundesinstitut für

Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bei Schwangeren und Nierengeschädigten auf die Verwendung von Amalgam zu verzichten.

Amalgamsanierungen in unserer Zahnarztpraxis Köln – Junkersdorf

Das Herauslösen der alten Amalgamfüllung ist nicht ganz ungefährlich, denn es besteht dabei die Möglichleit einer Aufnahme von Amalgamschlamm in die Mundschleimhaut und in den Verdauungstrakt. Allerdings können unsere Patienten sicher sein, dass wir dieses Risiko nach allem zahnärztlichen Ermessen so gering wie möglich halten. Dieses geschieht, indem wir eine mechanische Barriere zwischen Zahn und Mundschleimhaut herstellen. Dies erfolgt mittels eines Spanngummis (Kofferdam) oder einer speziellen Absaugvorrichtung, z. B. mit Clean Up®, die über den zu behandelnden Zahn geschoben wird. Damit wird eine optimale Absaugung von schädlichen Effekten wie Dämpfen, Schleifpartikeln und Kühlwasser aus dem Behandlungsbereich ermöglicht. Darüber hinaus setzen wir spezielle Bohrer aus Hartmetall ein, die die Amalgamfüllungen zerspanen. Zum besseren Verständnis: durch die Zerspanung werden große Partikel erzeugt, die nicht in die Schleimhaut eindringen können. Darüber hinaus werden diese Partikel  ohne eine Entstehung von Quecksilberdämpfen heraus getrennt.

Wir tauschen Ihre alten Amalgamfüllungen gegen zahnfarbene Restaurationen aus

Nachdem wir die Amalgamfüllungen entfernt haben, füllen wir die entstandenen Löcher entweder mit Composite (Kunststoff oder Keramik wie zum Beispiel Inalys, Onalys oder Kronen) auf. Dabei achten wir nicht nur darauf, die Zähne zahnfarben zu versorgen, sondern wir gestalten alle unsere Restaurationen nach anatomischen Vorbildern unter Beachtung der Funktion. Dies führt zu einer Langlebigkeit und zu einem natürlichen Erscheinungsbild, das Restaurationen im Zahn nahezu unsichtbar werden lässt.

Ausführliches Beratungsgespräch

Es ist für uns selbstverständlich, dass vor einer Amalgamsanierung ein ausführliches Beratungsgespräch steht. In diesem informieren wir über die Vorgehensweise sowie über mögliche Risiken und Kosten der Behandlung.